Zertifikatslehrgang

Kulturmanagement 2.0

Kulturmanagement: das professionelle Organisieren, Steuern, Evaluieren und Planen von Kunst- und Kulturbetrieben bzw. Kunst- oder Kulturprojekten wird vor allem in Zeiten wachsender Angebote und gleichzeitig geringeren Budgets vor dem Hintergrund des demographischen Wandels immer wichtiger. Dabei vermittelt Kulturmanagement bzw. der Kulturmanager zwischen den Akteuren Kultur, Wirtschaft und Politik sowie zwischen Kunst- und Kulturschaffenden mit Kulturkonsumierenden, um damit die Rahmenbedingungen und Grundvoraussetzungen für die Vermittlung und Rezeption von Kunst- und Kulturproduktionen zu schaffen.
 

Lehrgangsstruktur

Master Credits 10 ECTS
Struktur
  • 6 Seminare mit jeweils 2 Präsenztagen
  • 15 Stunden Studium pro Seminar
  • 35 Stunden Selbststudium
  • Zusätzliche Projektarbeit und Heimstudium
Zielgruppe
  • Hochschulabsolventen themennaher Fachbereiche
  • Fach- und Führungskräfte, sowie Mitarbeiter von Kultur- und Soziokulturbetrieben
  • Freiberufliche/Selbständige Kulturmanager und Kunstschaffende
Ort München, Stuttgart, Köln, Hamburg, Berlin
Kosten 4500 €
Anmeldung
Kulturmanagement 2.0
 

Lernziele

In diesem Zertifikatslehrgang erlernen die Teilnehmer grundlegende Marketingkenntnisse, wobei ein Fokus auf innovative und zeitgemäße Formen gelegt wird. So stehen neben den klassischen Maßnahmen auch Guerillamarketing und Social Media Marketing im Mittelpunkt. Ziel ist, dass die Teilnehmer selbständig die jeweils besten Maßnahmen für ihr Projekt, ihre Institution eigenständig anwenden können. Der gezielte Einsatz von Audience Development ist eine weitere Qualifikation.

Professoren und Gastdozenten

Lehrgangsleiter: Prof. Dr. Martin Lücke, MHMK
Prof. Dr. Gernot Wolfram, MHMK
Gastdozenten: Auf Anfrage

Abschluss

MHMK Hochschulzertifikat

Infos zum Download

Kulturmanagement 2.0 (1532 KB | PDF)
 

Zu belegende Seminare (auch einzeln buchbar):

Internationale Kulturprojekte

Details
Master Credits 2 ECTS
Struktur
  • 2 Tage
  • 15 Stunden Studium
  • 35 Stunden Selbststudium
Kosten 1400 €
Infos zum Download
Kulturmanagement 2.0
(1532 KB | PDF)
Anmeldung

Grenzüberschreitende Projekte zu organisieren und zu realisieren ist noch immer eine große Herausforderung. Sowohl finanziell als auch administrativ benötigen diese ein hohes interkulturelles Maß und Kenntnisse der jeweils unterschiedlichen Gegebenheiten. Denn die kulturpolitischen Systeme sind im globalen Kontext höchst unterschiedlich, ein einzelner Kulturmanager kann diese Vielfalt in der Regel kaum überblicken. Umso wichtiger ist die gezielte Heranführung an dieses Thema, denn vor dem Hintergrund einer globaleren Welt ist der kulturelle Austausch immer wichtiger und muss als Chance verstanden werden, gute und innovative Kulturideen von einer nationalen auf eine internationale Ebene zu heben. Ziel dieses Seminars ist die Erarbeitung verschiedener grundlegender Tools, um die Teilnehmer auf grenzüberschreitende Projekte vorzubereiten. Im Fokus steht hierbei zum einen die Antragsgestaltung, um überhaupt in internationale Förderprogramme zu kommen. Aber auch die konkrete Durchführung bedarf eines gesonderten Blicks – gerade vor dem Hintergrund unterschiedlicher rechtlicher Grundlagen (Arbeitsrecht, Steuerrecht etc.).

Inhalte:

  • Finanzierung und Förderung im internationalen Kontext
  • Antragsgestaltung (z.B. EU-Projekte)
  • Projektdurchführung

Der Lehrgang nutzt ein umfassendes und innovatives Methodenportfolio. Folgende Methoden kommen abhängig vom Inhalt zum Einsatz:
  • Vortrag/Vorlesung
  • Leittextmethode
  • Case Studies: Anhand von ausgewählten Best-Practise Beispielen erhalten die Teilnehmer einen umfassenden Blick in bereits positiv durchgeführte Projekte bzw. erfolgreich bestehende Unternehmen
  • Planspiele
  • Webtools
  • Partner- und Gruppenarbeiten
  • Blended Learning (Kombination aus Präsenzstudium und E-Learning)

Kulturvermittlung / Audience Development

Details
Master Credits 2 ECTS
Struktur
  • 2 Tage
  • 15 Stunden Studium
  • 35 Stunden Selbststudium
Kosten 1400 €
Infos zum Download
Kulturmanagement 2.0
(1532 KB | PDF)
Anmeldung

Der demographische Wandel wird erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Kulturszene haben. Schon heute nutzt nur ein ganz geringer Teil der Bevölkerung die Angebote der sogenannten Hochkultur (Oper, Theater etc.), die Tendenz ist dabei eher ab- als zunehmend. Wichtig ist daher die gezielte Vermittlung von kulturellen Inhalten, um nachhaltig ein neues Publikum aufzubauen, denn das Publikum im deutschsprachigen Raum wird „älter, bunter, weniger“ (Andrea Hausmann). Dieser Realität müssen sich alle stellen, um auch noch in Zukunft am Kulturmarkt bestehen zu können. Ziel des Seminars ist das Erlernen innovativer Tools für die langfristige und nachhaltige Besuchergenerierung und -Gewinnung ganz unterschiedlicher Gruppen. Dieses strategische Audience Development liegt im Schnittpunkt von Kulturmarketing, Kultur-PR, Besucherforschung und kultureller Bildung. Alle genannten Aspekte müssen bei einer zielgerichteten Vermittlungsarbeit zum Einsatz kommen. Vor allem der kulturellen Bildung muss besonderes Augenmerk geschenkt werden, denn die Schulen ziehen – auch aufgrund des fast flächendeckend eingeführten G8 – aus der kulturellen Bildung mehr und mehr zurück, auch in vielen Elternhäusern ist Kultur Mangelware. Daher müssen sich vor allem die Institutionen diesem Bereich annehmen und dafür neue Konzepte und Impulse entwickeln.

Inhalte:

  • Audience Development
  • Vermittlungstools
  • Kulturelle Bildung
Der Lehrgang nutzt ein umfassendes und innovatives Methodenportfolio. Folgende Methoden kommen abhängig vom Inhalt zum Einsatz:
  • Vortrag/Vorlesung
  • Leittextmethode
  • Case Studies: Anhand von ausgewählten Best-Practise Beispielen erhalten die Teilnehmer einen umfassenden Blick in bereits positiv durchgeführte Projekte bzw. erfolgreich bestehende Unternehmen
  • Planspiele
  • Webtools
  • Partner- und Gruppenarbeiten
  • Blended Learning (Kombination aus Präsenzstudium und E-Learning)

Internationales Kunst- und Kulturrecht

Details
Master Credits 1 ECTS
Struktur
  • 2 Tage
  • 15 Stunden Studium
  • 35 Stunden Selbststudium
Kosten 1400 €
Infos zum Download
Kulturmanagement 2.0
(1532 KB | PDF)
Anmeldung

Nicht nur die Antragsgestaltung und spätere Durchführung von internationalen Kunst- und Kulturprojekten schreckt noch immer viele Kulturmanager von der Realisierung ab. Auch die Beantwortung rechtlicher Fragen ist im internationalen Kontext überaus komplex, betrifft aber die Vielzahl grenzüberschreitender Projekte. Trotz Europäischer Union sind noch immer relevante Details nicht angeglichen, zwischen den Kontinenten werden diese Probleme noch omnipräsenter.

Ein Überblick über die wichtigsten rechtlichen (Urheberrecht, Copyright etc.), vertraglichen sowie steuerlichen Unterschiede sowie darauf aufbauend konkrete Fallstudien aus verschiedenen Kunst- und Kulturbereichen (Tournee, Wanderausstellung etc.) sollen anschaulich zeigen, auf welche Fallstricke Kulturmanager bei internationalen Projekten achten müssen, um einen rechtlich reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.

Inhalte

  • Urheberrecht vs. Copyright
  • Arbeitsrecht
  • Sozialversicherungsrecht
  • Vertrags- und Steuerrecht 

Der Lehrgang nutzt ein umfassendes und innovatives Methodenportfolio. Folgende Methoden kommen abhängig vom Inhalt zum Einsatz:
  • Vortrag/Vorlesung
  • Leittextmethode
  • Case Studies: Anhand von ausgewählten Best-Practise Beispielen erhalten die Teilnehmer einen umfassenden Blick in bereits positiv durchgeführte Projekte bzw. erfolgreich bestehende Unternehmen
  • Planspiele
  • Webtools
  • Partner- und Gruppenarbeiten
  • Blended Learning (Kombination aus Präsenzstudium und E-Learning)

Internationale Vermittlung von Kulturprojekten

Details
Master Credits 2 ECTS
Struktur
  • 2 Tage
  • 15 Stunden Studium
  • 35 Stunden Selbststudium
Kosten 1400 €
Infos zum Download
Kulturmanagement 2.0
(1532 KB | PDF)
Anmeldung

Die Vermittlung von Inhalten steht für (sämtliche) Kulturprojekte im Zentrum. Im internationalen Kontext verlangt dies aber die Kenntnis der unterschiedlichen kulturellen Bedingungen. Eine hohe interkulturelle Kompetenz eines Kulturmanagers ist dabei inzwischen unabdingbar. Dazu gehört aber auch, fremde Kulturen in nationale Projekte zu integrieren oder sie dafür zu begeistern. Doch wie gelingt es, verschiedene Kulturzugehörigkeiten gezielt anzusprechen? Daher vermittelt dieses Seminar interkulturelle Kompetenzen sowohl für internationale Projekte als auch für den nationalen Kontext, denn die Bevölkerung wird laut Andrea Hausmann älter, bunter und weniger. Das „bunter“ im Sinne von vielfältig ist eine der wichtigsten Aufgaben eines zeitgemäß agierenden Kulturmanagers. Darüber hinaus wird die Verbindung von Kultur und Tourismus immer bedeutender. Doch wie kann eine Institution in ein touristisches Programm aufgenommen werden und welche Beschränkungen existieren überhaupt? Daher lernen die Teilnehmer grundlegend das gesamte Feld des boomenden Kulturtourismus in all seinen unterschiedlichen Facetten kennen.

Inhalte

  • Kulturelle Unterschiede
  • Interkulturelles Audience Development
  • Zielgruppenansprache
  • Kulturtourismus

Der Lehrgang nutzt ein umfassendes und innovatives Methodenportfolio. Folgende Methoden kommen abhängig vom Inhalt zum Einsatz:
  • Vortrag/Vorlesung
  • Leittextmethode
  • Case Studys: Anhand von ausgewählten Best-Practise-Beispielen erhalten die Teilnehmer einen umfassenden Blick in bereits positiv durchgeführte Projekte bzw. erfolgreich bestehende Unternehmen
  • Planspiele
  • Webtools
  • Partner- und Gruppenarbeiten
  • Blended Learning (Kombination aus Präsenzstudium und E-Learning)

Personalführung / Kommunikation in Kulturinstitutionen

Details
Master Credits 1 ECTS
Struktur
  • 2 Tage
  • 15 Stunden Studium
  • 35 Stunden Selbststudium
Kosten 1400 €
Infos zum Download
Kulturmanagement 2.0
(1532 KB | PDF)
Anmeldung

Personal ist die wichtigste Ressource einer Kulturinstitution oder eines Kulturprojekts. Nicht nur die Suche nach geeigneten Mitarbeitern gestaltet sich manchmal schwierig (Personalentwicklung), auch das tägliche Miteinander (Personalführung) verlangt ein hohes Maß an Personalführungs- und Kommunikationskompetenz. Eine Führungskraft im Kulturbereich (Geschäftsführer, Abteilungsleiter, Projektleiter etc.) muss neben seiner fachlichen Expertise auch als Moderator zwischen den verschiedenen Gruppen – nach Innen und nach Außen – agieren und muss frühzeitig Konfliktpotentiale entschärfen. Denn in Kulturprojekten prallen oftmals die verschiedenen Welten von Künstlern und Projektplanern aufeinander. Sprachlosigkeit ist oftmals die Folge von Konflikten – und führt zwangsläufig zum Scheitern zahlreicher Projekte. Damit dies in der Praxis nicht eintritt, erlernen die Teilnehmer dieses Kurses geeignete Methoden, um verschiedenen Situationen, die im Kontext Kulturprojekt bzw. Kulturinstitution auftreten können, professionell zu meistern.

Inhalte:

  • Personalführung und -Entwicklung
  • Grundlagen der Kommunikation
  • Moderation
  • Personal- und Teamführung
  • Konfliktbearbeitung und -Steuerung

Der Lehrgang nutzt ein umfassendes und innovatives Methodenportfolio. Folgende Methoden kommen abhängig vom Inhalt zum Einsatz:
  • Vortrag/Vorlesung
  • Case Studies: Anhand von ausgewählten Best-Practise Beispielen erhalten die Teilnehmer einen umfassenden Blick in bereits positiv durchgeführte Projekte bzw. erfolgreich bestehende Unternehmen
  • Planspiele
  • Webtools
  • Partner- und Gruppenarbeiten
  • Blended Learning (Kombination aus Präsenzstudium und E-Learning)
  • Kamera- und Moderationstraining

Kulturmarketing und Öffentlichkeitsarbeit

Details
Master Credits 2 ECTS
Struktur
  • 2 Tage
  • 15 Stunden Studium
  • 35 Stunden Selbststudium
Kosten 1400 €
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Kulturmanagement 2.0
(1532 KB | PDF)
Anmeldung

Neben dem Inhalt entscheidet oftmals das Marketing über den Erfolg oder Misserfolg eines Kulturprojekts oder einer Institution. Im Zuge von Web 2.0 hat sich das klassische Marketing verändert und weiterentwickelt, innovative Ansätze und Konzepte werden vielfach erprobt. Die Teilnehmer lernen die grundlegendsten Aspekte für ein erfolgreiches Marketing kennen. Dazu gehören neben den klassischen Tools auch Social Media Marketing, virales Marketing oder Guerilla Marketing. Denn Marketing muss nicht teuer sein, sondern gut.  Als Bestandteil des Marketings wird der Öffentlichkeits- und Pressearbeit darüber hinaus ausreichend Raum gegeben, um auch innerhalb der neuen Medienvielfalt adäquat mit den verschiedenen Adressaten kommunizieren zu können. Auch sollen die Teilnehmer im Bereich Medienkompetenz und dem korrekten Einsatz von verschiedenen Medien geschult werden.

Inhalte:
Klassische Formen des Kulturmarketing
Social Media, Virales Marketing, Guerilla Marketing
Moderne Öffentlichkeits- und Pressearbeit
Medienkompetenz für Kulturmanager

Der Lehrgang nutzt ein umfassendes und innovatives Methodenportfolio. Folgende Methoden kommen abhängig vom Inhalt zum Einsatz:
Vortrag/Vorlesung
Leittextmethode
Case Studies: Anhand von ausgewählten Best-Practise Beispielen erhalten die Teilnehmer einen umfassenden Blick in bereits positiv durchgeführte Projekte bzw. erfolgreich bestehende Unternehmen
Planspiele
Webtools
Partner- und Gruppenarbeiten
Blended Learning (Kombination aus Präsenzstudium und E-Learning)
Kamera- und Moderationstraining